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Höft & Wessel reduzieren


09.02.2000
DG Bank

Die Aktienanalysten Oliver Finger und Adrian Pehl von der DG Bank empfehlen, die Aktie des IT-Dienstleisters Höft & Wessel (WKN 601100) zu "reduzieren".

Die Neun-Monats-Zahlen des Konzerns für das abgelaufene Geschäftsjahr 1999 seien deutlich schlechter ausgefallen als erwartet. So habe lediglich ein Umsatz von 50 Mio. DM erzielt werden können. Das Betriebsergebnis betrage -6,00 Mio. DM. Es müsse daher für das Gesamtjahr 1999 mit einem Umsatz in Höhe von 99,80 Mio. DM gerechnet werden. Das DVFA-Ergebnis je Wertpapier liege vermutlich bei -1,17 DM.


Als Grund für die unerfreulichen Geschäftszahlen könne eine Investitionszurückhaltung wegen des Jahr-2000-Problems genannt werden, sowie die insgesamt schlechte Akzeptanz der Geldkarte.

Die für 2002 erwartete Lkw-Mauterfassung trage vermutlich zur Verbesserung der Geschäftslage von Höft & Wessel bei. Zu diesem Zwecke habe sich der Konzern bereits mit der Tochter Höft & Wessel Skeye Telematic Systems GmbH positioniert, welche sich auf mobile Datenübertragungssysteme für das Navigations- und Flottenmanagement spezialisiere. Darüber hinaus könne die nächste Stufe der Euro-Einführung zusätzliche Erlöse für Höft & Wessel bringen. Ebenso als positiv einzuschätzen gelte der am Anfang des aktuellen Jahres geschlossene Vertrag mit der Flensburger Teamtronic bezüglich des Vertriebes von OEM-Komponenten. Dieser Auftrag erbringe Höft & Wessel über mehrere Jahre einen Erlös von rund 2 Mio. DM pro Jahr und diene der Strategie der Gesellschaft, sich neben dem Projektgeschäft vermehrt in der Distribution von technischen Baugruppen zu etablieren. Da der IT-Dienstleister bereits über eine Palette an High-Speed-Komplettlösungen für die drahtlose Datenübertragung verfüge, könne Teamtronic auf den Modulbaukasten des Konzerns zurückgreifen.

Trotz dieser Hoffnung verheißenden Ausblicke habe die Gesellschaft aufgrund der negativen Entwicklung ihre Planzahlen nach unten revidiert. In Anlehnung an die neue Planung schätzen die Experten der DG Bank den Umsatz für das Jahr 2000 auf 135,00 Mio. DM. 2001 liege er vermutlich bei 170,00 Mio. DM. Der Stückgewinn (DVFA) je Aktie für die beiden Zeiträume betrage wahrscheinlich 0,00 DM und 0,89 DM.

Aufgrund der drastischen Zurücknahme der Gewinnerwartungen und der weiterhin unsicheren Geschäftslage müsse der Titel als überbewertet angesehen werden. Die Aktienexperten raten Anlegern daher, das Papier der Höft & Wessel AG im Portfolio zu reduzieren.




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